Umriss von Kreta

Evangelische Kirchengemeinde Kreta

Wegweiser

Informationen - Seitenübersicht

Wegbeschreibungen: zu den Gottesdiensten in  HeraklionChania und  Elounda.

Ansprechpartner: auf einen Blick

Faltblatt: Kurzinformation für Außenstehende

Gemeindebrief: der aktuelle Inselbote und alle früheren Ausgaben

Musik in der Kirche: befreundete Chöre und Musiker stellen sich vor

Leben auf Kreta: Nützliches und Wissenswertes für neue Bewohner

Impressionen: Unterhaltsam und besinnlich sind diese Schilderungen des langjährigen Kreta-Liebhabers Dr. Otmar Hesse, Propst i.R. und Oberbürgermeister i.R. von Goslar. Die neun Episoden sind in seiner Amtszeit als Inselpfarrer auf Kreta 2007 - 2009 entstanden.

Foto oben © S. Hofschlaeger / PIXELIO   

Wege zu den Kirchen

Heraklion: Kapelle zum Heiligen Kreuz

Kapelle zum Heiligen Kreuz Die kleine katholische Kapelle zum Heiligen Kreuz liegt etwa 200 m östlich vom Busbahnhof am Hafen. Folgen Sie der alten Stadtmauer in Richtung Osten, vorbei an Captain Hook, Agrotiki Trapeza und Karvelas Elektro. Danach geht es links in eine Seitenstraße ohne Schild. Verfallene Industrieanlagen geben dem Gelände einen abweisenden Eindruck. Immerhin findet man hier einen Parkplatz. Am Ende der Straße liegt links die kleine Kirche mit einem begrünten Vorplatz. Die schön restaurierte Kapelle aus hellem Naturstein strahlt drinnen Ruhe und Wärme aus. Die Kirche grenzt an einen kleinen Friedhof mit Gräbern von hier verstorbenen Ausländern aus über hundert Jahren. Umgeben von hohen Friedhofsmauern gedeihen hier Feigen, Zitronen und Blumen. Das wirkt wie eine grüne Insel in diesem unwirtlichen Umfeld. Wir danken herzlich Pater Petros Roussos, der uns diesen Raum zur Verfügung stellt.

Chania: Katholische Kirche in Chalepa

Kirche in Chalepa Aus dem Zentrum von Chania folgen Sie den Wegweisern Richtung Flughafen. Biegen Sie aber bei der Ampel an der Küste nicht rechts ab hinauf zum Flughafen, sondern fahren Sie geradeaus der Küste folgend in den Stadtteil Chalepa. Dort führt die Straße über einen Platz, rechts mit dem Eleftherios-Venizelos-Haus und einer Statue des Staatsmanns davor. Von da erkennen Sie schon die katholischen Kirche mit einem großen Kreuz an der Eingangsseite. Auch diese Kirche können wir dank dem Entgegenkommen der katholischen Gemeinde für unsere Gottesdienste benutzen.

Elounda: Gemeindesaal der orthodoxen Kirche

Gemeindesaal in Elounda In Agios Nikolaos folgen Sie den Schildern nach Elounda. Die Landstraße verläuft entlang der Küste mit schönen Ausblicken auf den Golf von Mirabello. Nach 7 km erreichen Sie Elounda. Direkt am Parkplatz beim Hafen liegt die orthodoxe Hauptkirche, man sieht die Rückseite der Kirche, umgeben von großen Palmen. Rechts neben der Kirche liegt das Gemeindehaus, im Foto mit einem roten Kreis markiert. Über eine Außentreppe erreicht man den Gemeindesaal, den wir für unsere Gottesdienste benutzen dürfen. Wir danken den orthodoxen Christen von Elounda für ihre Gastfreundschaft.

Ansprechpartner auf einen Blick

Evangelische Kirchengemeinde Kreta
Seelsorge: Pastor Gerhard Jacobs ODOS TINOU 5
714 14 AMMOUDARA
Tel. 2810823486-114 während der Ansage wählen
Fax 2810823486-115
Mobil 6978788970
E-Mail pastor@evkikreta.de
Website www.evkikreta.de
Gemeinde: Vorsitzender Wolfgang Schmädeke BOX 32
724 00 MILATOS
Tel. und Fax 2841032483
Mobil 6872701681
E-Mail wolfgang.schmaedeke@directbox.com
Gemeinde Athen
Seelsorge: Pfarrer René Lammer ODOS SINA 66
106 72 ATHEN
Tel. 210 3612713
Sekretariat: Bettina Papapanagiotou Tel. 2103612713
Fax 2103645270
E-Mail evgemath@gmail.com
Website www.ekathen.org

Faltblatt

Drei FaltblätterZur Information für Außenstehende haben wir ein Faltblatt zusammengestellt. Kreta-Besucher und Kreta-Bewohner können sich damit ein erstes Bild von unserer Gemeinde machen und Zugang zu unseren Angeboten finden. Sie können das Faltblatt hier als Datei herunterladen und ausdrucken.

Wenn Sie eine größere Stückzahl benötigen, senden Sie bitte Ihre Anforderung an: webmaster@evkikreta.de 


Gemeindebrief

Sie können den aktuellen Inselboten über den folgenden Link herunterladen und mit dem Acrobat Reader in einem separaten Fenster anzeigen lassen. Falls das Herunterladen nicht klappt, markieren Sie den Link mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Menüpunkt "Ziel speichern unter ...".

Auch die früheren Gemeindebriefe sind gespeichert und stehen zum Download bereit. Bitte haben Sie ein wenig Geduld, einige Dateien sind recht groß.


Musik in der Kirche

Melisma und seine Philosophie

Gesangsgruppe Melisma Dezember 2007
Foto © Melisma

Die Musikgruppe Melisma (Bedeutung: Melodie, Weise, Gesang) wurde im Februar 2006 gegründet und bis Juli 2006 von Anna Lisowski geleitet. Zwei Monate später übernahm Nicholas Tsachakis als Chorleiter und Arrangeur die Gesangsgruppe. Das erste offizielle Konzert fand am 15. Juni 2007 statt.

Die gemischte Gesangsgruppe mit Mitgliedern aus verschiedenen Ländern verbindet die Liebe zur Musik aus unterschiedlichen Epochen, internationalen Musikstücken und verschiedenen Musikstilen.

Die maximale Teilnehmerzahl wurde auf 20 Personen beschränkt und alle Mitglieder sollten an allen Proben ( 1 - 2 mal wöchentlich) teilnehmen. Musikfreunde sind Anfang Januar und August herzlichst eingeladen, an den Proben teilzunehmen. div

Der internationale Chor Intercanto

Intercanto Chor Dezember 2006
Foto © Intercanto

An einem strahlenden Junimorgen des Jahres 2000 wurde die Idee zur Gründung eines internationalen Chores von zwei Ausländerinnen am Strand von Amnissos geboren. Die Hintergründe für ihren Wunsch waren: zum einen die eigene Freude am Singen, zum anderen gibt es in Iraklion bzw. auf Kreta sehr viele Ausländer/innen. Gemeinsam mit ihnen kann man eine Vielfalt von Liedern aus vielen Ländern der Welt sammeln und singen, Lieder, die uns in unserer neuen Heimat Kreta zusammenführen und gleichzeitig weltweit verbinden.

Nach den Sommerferien setzten die beiden Freundinnen im September innerhalb von zwei Monaten ihren Wunsch in die Realität um. Freunde und Bekannte wurden angesprochen und zum Mitsingen motiviert. Viele Werbeblätter wurden in öffentlichen Gebäuden und in Geschäften angebracht.

Pater Petros Roussos unterstützte uns nicht nur bei der Suche nach Sängerinnen und Sängern, sondern bot uns auch sofort den Gemeindesaal der katholischen Kirche in Iraklion als Übungsraum an. Bald darauf meldete sich unser erster Dirigent Dimitris Zaimakis. So konnte am 20. November die erste Probe des internationalen Chores mit 50 sangesfreudigen Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern stattfinden. Herr Zaimakis leitete den Chor bis zum Jahre 2004.

Zurzeit besteht der Chor aus 45 Mitgliedern aus 15 Ländern bzw. aus 3 Kontinenten. Das Repertoire besteht besonders aus traditionellen ausländischen Liedern, aus griechischen Kunstliedern und geistlichen Gesängen. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat der Chor u. a. Konzerte in Iraklion, Chania und Agios Nikolaos gegeben.

Der Intercanto Chor wird geleitet von Frau Nektaria Laoumtzi, einer namhaften Musikerin und Dirigentin.

Text und Kontakt: Ingrid Adriaens


Gegen Höchstgebot bis 15. September 2011 zu verkaufen

235-Liter Keramik-Brennofen


15 kW, benötigt 3-phasigen Elektroanschluss 380 Volt
innen BxHxT 0,80 x 0,79 x 0,62 m
außen BxHxT 0,98 x 1,60 x 1,09 m (nach Demontage von Anbauten)
abzuholen in Pacheia Ammos/Ierapetra
Zugabe: Innenausstattung des Ofens, einige Holzgestelle, große Tischplatten aus Stein, diverse Töpfermaterialien und Seger-Kegel
Sofortkaufpreis 500 Euro, Mindestgebot nur 100 Euro
Gebote an webmaster@evkikreta.de

Ceramic Kiln of 235 litres internal volume

External width 0,98 m, hight 1,60 m, depth 1,09 m after removal of attachments
15 kWatt, needs 380 Volt 3-phases power supply
Built in 1974
Some wooden shelves and stone table tops, loads of ceramic material and Seger-cones go with the kiln.
Buyout price 500 Euro, starting bid only 100 Euro
Auction ends on September, 15th 2011
Bids to webmaster@evkikreta.de

Leben auf Kreta

Nützliches und Wissenswertes für neue Bewohner

Feuerbestattungen nun auch in Griechenland

Griechenland ist das einzige Land in Europa, das bis jetzt keine Feuerbestattungen zuläßt. Das wird sich nun ändern. In ihrer Ausgabe vom 30. Juli 2008 berichtete die Griechenland Zeitung(GZ) über eine entscheidende Wendung.
GZ-Mitarbeiter Andreas Krause schreibt:

Die V. Kammer des Staatsrates, des höchsten Verwaltungsgerichtes, hat nach Prüfung eines entsprechenden Präsidialerlasses den Weg für die Kremierung Verstorbener in Griechenland freigemacht. Bislang war Griechenland das einzige europäische Land, in dem diese Möglichkeit der Bestattung nicht gegeben war und in dem auch keine Krematorien existieren. Dies lag vor allem am Widerstand der orthodoxen Kirche, deren Dogma, wie übrigens auch das katholische, eine leibliche Auferstehung der Toten beim Jüngsten Gericht behauptet, weshalb lediglich die Erdbestattung zulässig sei. Böse Zungen unterstellen freilich, die Kirche sorge sich um Einnahmeverluste aus dem lukrativen Bestattungswesen. Nach dem vom Staatsrat gebilligten Präsidialerlass können also Leichen nunmehr frühestens 60 Stunden nach Eintreten des Todes kremiert werden. Die Genehmigung dafür erteilt der Bürgermeister bzw. Gemeindepräsident des Ortes, in dem das Krematorium liegt. Beizubringen sind der Totenschein, die Bestätigung eines Gerichtsmediziners, dass kein Grund für eine weitere forensische Untersuchung des Toten vorliege und eventuell nichtbrennbare medizinische Apparate aus der Leiche entfernt wurden, sowie die Erklärung des Verstorbenen, dass er eine Feuerbestattung wünsche, bzw. seiner nächsten Verwandten bis zum vierten Grad, dass er diesen Wunsch geäußert habe. Sollten die Verwandten darüber uneins sein, entscheidet der Staatsanwalt der Region, in der die Leiche verwahrt wird. Bei minderjährigen Toten ist die Zustimmung beider Eltern bzw. des Vormunds erforderlich. Die Asche muss schließlich im Krematorium in eine Urne gefüllt werden, die ihrerseits in einer eigenen Urnenwand im Krematorium oder einem Friedhof beigesetzt oder auch begraben bzw. im Abstand von 1,5 Seemeilen von der Küste der See übergeben werden muss. Davon abgesehen kann die Asche auch in einem eigens dafür vorgesehen Bereich des Krematoriums (z.B. einem Garten), auf dem freien Lande oder auf See verstreut werden. Sollte der Verstorbene nicht über den Umgang mit seiner Asche entschieden haben, dann tun dies die Verwandten bis zum vierten Grad und bei Uneinigkeit der Staatsanwalt der Region, wo die Urne aufbewahrt wird. Die Kommunen sollen die Möglichkeit der Feuerbestattung generell begrüßt haben und äußerten ihre Bereitschaft, möglichst schnell zum Bau von Krematorien zu schreiten. In Athen sind die entsprechenden Verfahren bereits auf dem Wege. Bis 2009 soll entweder auf dem I. oder auf dem III. Friedhof ein Zentrum für Feuerbestattungen entstehen. Den Bau eines Krematoriums auf dem Friedhof von Schisto bei Perama beschlossen ferner die westathener Gemeinden und Piräus, während auch die Stadt Ilioupolis einen solchen Schritt wohlwollend prüft, jedoch vorbehaltlich der Meinung der Kirche. (GZkr)

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Griechenland Zeitung.
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