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Neuigkeiten aus dem Bastelkreis im Westen
Da wir in der Vorweihnachtszeit einen Basar machen wollen, treffen wir uns einmal im Monat, um verschiedene Dinge zu basteln. Bis jetzt sind eine Menge Weihnachtskarten entstanden, Windlichter bemalt worden, Windspiele aus Bambus angefangen, kleine Panflöten ...
Geplant sind Lavendelkissen, Weihnachtsschmuck aus Holz oder Wachs, Kerzen gießen, Weihnachtsmann aus einem Holzstamm, Gestecke, Adventskalender (noch gute Ideen gefragt), Adventskränze, Säckchen mit Gebäck, Filztannenbäume ...
Unsere Treffen finden bei Lisa in Almyrida statt (dort war auch das Gemeindefest).
Im August legt der Bastelkreis eine kurze Sommerpause ein.
Wer Näheres wissen möchte, kann bei Margrit anrufen 28250 - 23227.
Da auch der gemütliche Teil nicht zu kurz kommen soll, treffen wir uns um 13.00 Uhr. Wer will, bringt eine Kleinigkeit zum Essen mit. Wir beginnen mit dem Besprechen der Arbeit beim Essen. Zwischen immer mal wieder Kaffee oder Orangensaft.
Margrit Tober
Terminübersicht Juli - August 2010
| So | 11.07.2010 | 20:00 | Ierapetra | Einweihung des neuen katholischen Gebetsraumes |
| So | 18.07.2010 | 11:30 | Heraklion | Gottesdienst mit Propst i.R. Dr. Otmar Hesse |
| Sa | 24.07.2010 | 13:00 | Almyrida | Bastelkreis im Westen |
| So | 01.08.2010 | 11:30 | Heraklion | Gottesdienst mit Propst i.R. Dr. Otmar Hesse |
Rückblicke
Gedenkfeier in Maleme
Es ist ein schöner, sonniger Pfingstsonntag, als wir in Maleme am Deutschen Soldatenfriedhof eintreffen. Mit Glück finden wir einen schattigen Platz fürs Auto. Der Parkplatz füllt sich mit Bussen und Personenwagen. Unter den Besuchern sind einige rüstige Veteranen der Alliierten mit ordensgeschmückter Brust. Am Eingang zur Gedenkstätte begrüßt uns in weißer Uniform Kapitän zur See Gerhard Pichl. Als Verteidigungsattaché der Deutschen Botschaft hat er diese Veranstaltung organisiert. Langsam gehen wir an den schier endlosen Reihen der Gräber entlang. Unwillkürlich beginne ich zu rechnen: Ein Neuzehnjähriger, die meisten Gefallenen um die 20, einige namenlos. Man wird sehr nachdenklich. Auf dem gepflegten Rasen geht man automatisch etwas behutsamer, beginnt zu schreiten, dem Ort und dem Anlass angemessen. Vor dem Rednerpult mit den Fahnenmasten stehen Zelte für die Ehrengäste. Pastor Jacobs und seine Frau sind zu sehen, auch ein orthodoxer Geistlicher. Eine Gruppe jüngerer Reservisten der Gebirgsjäger, das Edelweiß-Abzeichen an der Mütze, nimmt Aufstellung. Ich bin nicht sicher, ob ihre Uniformstücke aus der Zeit der Bundeswehr oder der Wehrmacht stammen.
Die griechische Musikkapelle der Marinebasis Kreta intoniert ganz behutsam einen Bach-Choral. Das "Komm Jesu komm" klingt dennoch eigenartig fremd mit diesen Blechbläsern. Wir begrüßen einige Gemeindemitglieder und Freunde, die ebenfalls von weither angereist sind.
Nach der Eröffnung durch Kapitän Pichl spricht der stellvertretende Deutsche Botschafter, Herr Guy Féaux de la Croix. Der Herr mit dem ungewöhnlichen Namen und dem unmilitärischen Auftreten war mir schon im vergangenen Jahr angenehm aufgefallen. Frei und natürlich wechselt er in kurzen Abschnitten zwischen Deutsch und Englisch, ermöglicht praktisch allen, seiner Rede gut zu folgen. Er stellt an den Anfang die Gedanken an Pfingsten und würdigt die Vertreter der heiligen Kirchen. Dann erst kommt er auf den Krieg zu sprechen, auf die Opfer beider Seiten und der Griechen. Er lässt keinen Zweifel daran, dass die deutschen Soldaten für ein falsches Ziel geopfert wurden. Ohne Umschweife nennt er die spätere deutsche Niederlage eine Befreiung.
Es folgt eine kurze Ansprache des Vizepäfekten von Chania. Zwei deutsche Generäle a.D. sprechen für die deutschen Traditionsverbände und für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der den Friedhof unterhält. Zum Abschluss der Ansprachen erklingt "Ich hatt' einen Kameraden", es ist ein bewegender Moment.
Dann setzt sich die Gesellschaft zu den Klängen eines schottischen Dudelsackpfeifers in Bewegung und zieht zum Platz der Kranzniederlegungen. Dort sieht man Bronzetafeln mit den Namen von über 400 Vermissten aus der Schlacht um Kreta. Alle Vertreter der beteiligten Nationen, des Militärs und der griechischen Verwaltung erweisen den Gefallenen die letzte Ehre. Recht unpassend erscheint mir der Versuch einiger Vertreter, ihre Unsicherheiten betont zackig-militärisch zu überspielen.
Zum geistlichen Ausklang spricht Pastor Jacobs über seine persönlichen Eindrücke und Empfindungen beim ersten Besuch auf dem Soldatenfriedhof. Ich denke, viele deutschsprechende Teilnehmer konnten sich seinen Worten gut anschließen. Pfarrer Petros Roussos folgt mit einem kurzen griechischen Gebet und der griechische Geistliche Antonios Papadokokolakis singt und spricht eine byzantinische Liturgie. Es fügt sich gut zum Pfingstfeiertag, dass die drei Konfessionen in verschiedenen Sprachen gemeinsam agieren.
Zum Abschluss spielt die Militärkapelle noch einen Bach-Choral: "Valet will ich Dir geben" und sodann die deutsche Nationalhymne. Hier sind die Musiker in ihrem Element. Als schließlich die griechische Hymne erklingt, erscheint es mir, als ob sie aufatmen und zur Höchstform auflaufen: Perfekt die Einsätze, markant der Wechsel der Dynamik und ein fulminanter Höhepunkt zum Schluss.
Wolfgang Schmädeke
Gemeindereise nach Jerusalem auf 2011 verschoben
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, der neue Termin: Sa 26.02. - Sa 5.03.2011.
Das packen wir. Ich bin dabei.
WS
Bilder aus dem Gemeindeleben
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