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Ein atemberaubendes Konzert
in Chania

Am vergangenen Sonntag Okuli am 8. März 2026 wurde die Gemeinde reich beschenkt mit einem Konzert in der Kath. Kirche Maria Geburt in Chania-Chalepa, das schon im Vorfeld mit großer Spannung erwartet worden ist. Tatsächlich mussten mitgebrachte Stühle aufgestellt werden, um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Neben allen Getreuen der Kirchengemeinde haben sich viele andere eingefunden, die von dem positiven Echo des vorangegangenen Konzertes im Dezember zur Teilnahme motiviert worden sind. 
Zur Aufführung kamen Werke von Edward Elgar, Antonio Vivaldi, Felix Mendelssohn, J.S. Bach, George Böhm, Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns. Textbeiträge von Martin Schulz handelten von Räumen des Friedens inmitten von Bildern von Krieg und Gewalt.

Schon bei ihrem ersten Stück Salut d´amor von Edward Elgar haben Andreas Pasemann am Klavier und Bernhard Klein am Cello ihren Ruf als Ausnahmemusiker bestätigt. Spätestens der zweite Satz Allegro der Sonate Nr. 5 von Vivaldi ließ den Atem stocken in ihrer Vollkommenheit aus Klangfarben, Temperament und konzentrierten Emotionen. Violoncello und Piano sind zu einer Einheit verschmolzen, die die Harmonie der beiden unterschiedlichen Instrumente und Musiker zum Ausdruck brachte. 

Dabei waren beide Künstler in ihrer räumlichen Nähe so präsent, dass jede Note unmittelbar die Ohren und Herzen des Publikums erreicht hat. Spätestens mit den beiden Werken aus der französischen Spätromantik von Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns haben die Musiker mit ihrer Virtuosität und Emotionalität das Publikum in eine Sphäre nicht von dieser Welt enthoben, deren Faszination und Frieden sich niemand entziehen konnte. Da wurde das Ende des Programms als so unwirklich empfunden, dass erst nach zwei Zugaben und reichlichem Applaus die Künstler in den Abend entlassen werden konnten. So wird dieses Konzert noch lange nachklingen in dankbarer Erinnerung an alle Beteiligten.
Eine Fortsetzung zu gegebener Zeit darf da mehr als wünschenswert bezeichnet werden.
Martin Schulz

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Pastor wanderte bei Meskla

Am Freitag, 30.01.2026, war es wieder soweit. Pastor Weichert ist mit seinen Kirchenleuten in die Berge im Westen auf Wanderschaft gezogen. Dieses Mal ging es auf eine extravagante Tour vom Bergdorf Meskla aus auf einen Höhenweg in Richtung Zourva. Die Steigung wie auch die Anstrengung war kaum zu spüren bei der Tiefe der Gespräche, die sich auf dem bequemen Weg frei entfalten konnten. Bei zunächst angenehmer Wärme und Sonnenschein ging es weiter bergauf auf einsamen Wirtschaftswegen mit immer wieder wechselnden Perspektiven und wunderbaren Aussichten von der Nordküste bis in die Höhen der westlichen Ausläufer der Lefka Ori. 

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Vom Höhenweg zweigte ein Weg ab, der zu einer namenlosen Siedlung führte. Dieser Lost Place war noch so gut erhalten, als seien seine Bewohner erst kürzlich geflüchtet. Ein Wohnhaus stand ebenso zur Besichtigung offen wie eine kleine Kapelle und eine wunderbar gelegene Taverne. Da war man angeregt zu allerlei wilden Ideen einer neuen Nutzung. Doch das Umschlagen des Wetters hat uns auf den Rückweg bewegt, bis wir schließlich in einer Taverne wieder zusammengefunden haben und uns fürstlich bedient haben lassen. Wieder einmal hat die aussichtsreiche Tour, die vielen guten Gespräche und zum Schluss das köstliche Essen uns zu einer fröhlichen Gemeinschaft verbunden, die es nicht abwarten kann, alsbald wieder zu einer neuen Tour aufzubrechen.
Martin Schulz

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Heilig Abend 2025 in Chania

Seit vielen Jahren wurde mal wieder der Heilige Abend mit einer musikalischen Chrstvesper in der Kath. Kirche in Chania Chalepa mit Pf.i.R. Martin Schulz gefeiert. Mit vielen Lesungen und festlichen Weihnachtsliedern hat sich die Weihnachtsbotschaft immer weiter ausgebreitet. Die musikalische Gestaltung durch Andreas Pasemann an der Orgel hat ihr Übriges getan, dass die Weihnachtsstimmung in der fast voll besetzten Kirche alle Herzen erreicht hat. 
Anschließend haben allerlei mitgebrachte Backwaren sowie Tee und Glühwein zum weihnachtlichen Beisammensein eingeladen. Da mochte man sich nicht eher trennen, bis der köstliche Glühwein bis zur Neige ausgekostet war.
M. Schulz

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Ein lebendiger Einblick in die minoische Kultur

Am 4. Advent 2025 nutzten zahlreiche interessierte Gemeindemitglieder die Gelegenheit, nach dem Gottesdienst gemeinsam das Archäologische Museum in Heraklion zu besuchen. Vermittelt wurde diese besondere Führung von Gabi Schmidt, die uns mit Frau Stella Skouteli, einer ausgewiesenen Kennerin der minoischen Kultur, zusammenbrachte.
Über rund zwei Stunden hinweg eröffnete Frau Skouteli einen faszinierenden Zugang zur Welt der Minoer. Mit großer Sachkenntnis und spürbarer Begeisterung erklärte sie Alltag, Glaubensvorstellungen und Kunst dieser frühen Hochkultur. Die sorgfältig gestalteten Gefäße, Figuren und Alltagsgegenstände wurden so zu lebendigen Zeugnissen einer längst vergangenen Zeit.

Das beigefügte Foto (Matthias Weichert) zeigt einen Moment der Führung: aufmerksam Zuhörende, dicht beieinanderstehend vor den Vitrinen, während Frau Skouteli anschaulich erläutert und einzelne Objekte hervorhebt. Die konzentrierte Atmosphäre macht deutlich, wie sehr die Ausführungen alle in den Bann gezogen haben.
Dieser Museumsbesuch war nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis im Advent. Ein herzlicher Dank gilt Gabi Schmidt für die Organisation und Frau Stella Skouteli für diese eindrucksvolle Einführung in die minoische Kultur.
M. Weichert

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Adventskonzert
in Chania

Zu einem adventlichen Konzert war die Gemeinde eingeladen am 3. Adventssonntag am 14.12.2025 in die Kath. Kirche Maria Geburt in Chania-Chalepa. Mit 24 Besuchern war die Kirche denn auch gut gefüllt, denn seit vielen Jahren hat dieses Gotteshaus kein Konzert mehr erlebt. Andreas Pasemann am Klavier und Bernhard Klein am Violoncello haben u.a. Werke von Giovanni.B. Sammartini, Johann Sebastian Bach und Ludwig von Beethoven vorgetragen. Martin Schulz hat dies mit Worten des 24. Psalms und einer Meditation ergänzt. 
Obwohl sich beide Musiker noch nicht lange gekannt haben, haben sie aufs Beste miteinander harmoniert und die Werke der alten Meister so virtuos wie auch mit einer Leichtigkeit lebendig interpretiert, dass es für das erlesene Publikum eine einzige Freude war, ihren Klängen zu folgen.

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Die exzellente Akustik hat das Ihre dazu beigetragen, dass der ganze Kirchenraum von den Klängen der Instrumente erfüllt war. Alle Teilnehmer waren so tief berührt von den adventlichen Melodien und Textbeiträgen, dass ein anhaltender Applaus am Ende des Programms zu einer Zugabe geführt hat. Die festliche Stimmung war denn auch so nachhaltig, dass nach dem Konzert sich keiner recht trennen wollte von diesem Ereignis, das noch lange in wunderbarer Erinnerung bleiben wird.
Martin Schulz

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Pastor wanderte in die Katholiko-Bucht im
November 2025

Immer mehr entwickelt sich das Projekt von Pastor Matthias Weichert "Pastor wandert" in den Regionen unserer Gemeinde. Dafür steht die Wanderung vom 20. November 2025 in den Bergen von Akrotiri, die als überaus gelungen gelten darf. Verabredet waren wir am Gouverneto Kloster und starteten bei schönstem Wetter und angenehm warmen Temperaturen und stiegen auf historischem Pflaster bergab dem Meer entgegen. Tatsächlich erwies sich die Tour auch als eine Reise durch vergangene Zeiten. Als erster Halt bot sich die Bärenhöhle an, die nicht nur mit zwei eingebauten Kapellen versehen war, sondern auch mit einem mächtigen Stalagmiten in der Mitte, der die Form eines Bären aufwies und schon in vorminoischer Zeit als Kultstätte gedient hat. 

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Weiter ging es über unzählige Stufen hinab bis zum Katholiko-Kloster, eines der ältesten Klöster Kretas, dessen Gründung auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. Zunächst faszinierte die Höhle des Johannes, des Klostergründers, deren tieferer Bereich sich als wunderschöne Tropfsteinhöhle erwies. Die weiteren Bauten und Ruinen wurden bewundert, die sich in einem mythischen Ensemble in den Schatten der Schlucht schmiegten. Und weiter ging es eine beachtliche Schlucht hinab bis in die idyllische Katholiko-Bucht, deren kristallklares Wasser mit blauen Farbnuancen umrahmt mit ihrem schroffen weißen Gestein zu begeistern wusste. 
Der lange und steile Rückweg durch die unberührte Natur wurde kürzer als gedacht empfunden, waren doch alle Teilnehmer aufs angenehmste berührt von der wunderbaren Landschaft in Gespräche vertieft, die eines Gesprächskreises würdig gewesen wären.
Mit einem anschließenden Besuch in einer Taverne am Meer in Kalyfes fand die überaus gelungene Wanderung ihren feierlichen Abschluss. Mit gespannter Vorfreude blicken wir schon auf den nächsten Termin, wenn es heißt "Pastor wandert".
Martin Schulz

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